FAQ
Fragen, die uns Hersteller stellen
Die Fragen aus fast jedem Erstgespräch, so beantwortet, wie wir sie am Telefon beantworten würden. Wo etwas nicht geht, steht das hier auch.
Zusammenarbeit
Kaufen Sie, oder nehmen Sie die Ware in Kommission?
Wir kaufen auf eigene Rechnung. Keine Kommission, keine Erfolgsbeteiligung, keine Rückgabe unverkaufter Ware. Sie erhalten eine Bestellung und stellen eine Rechnung wie jedem anderen Kunden.
Darauf beruht das ganze Modell: Sobald wir die Ware bezahlt haben, ist unser Interesse an einem guten Verkauf mit Ihrem identisch.
Wie groß ist die erste Bestellung?
Bewusst klein. Sie soll zeigen, wie sich die Artikel am Marktplatz schlagen, und nicht unser Lager füllen. Die Menge rechnen wir aus der gemessenen Nachfrage Ihrer Produktseiten und stimmen sie vorher mit Ihnen ab.
Die erste Bestellung zahlen wir im Voraus. Sie gehen bei einem Lieferanten, den Sie noch nicht kennen, kein Zahlungsrisiko ein.
Wie lange läuft der Vertrag? Gibt es Exklusivität?
Die Rahmenvereinbarung umfasst ein bis zwei Seiten und ist kurzfristig kündbar. Geregelt sind Sortiment, Einkaufskonditionen, Mindestpreis, Territorium und Berichtswesen.
Exklusivität verlangen wir nicht. Wollen Sie sie später geben, verhandeln wir sie gesondert, mit entsprechenden Zusagen auf unserer Seite.
Was kostet die Regalanalyse?
Nichts, und im Kleingedruckten steht kein Haken. Wir erstellen sie, weil sie zugleich unsere eigene Einkaufsrecherche ist: Bevor wir Ware bestellen, müssen wir wissen, ob Nachfrage besteht.
Der Bericht bleibt bei Ihnen, auch wenn Sie nie antworten. Das ist eine Entscheidung, keine Geste.
Wie können wir prüfen, mit wem wir es zu tun haben?
APEXO PRIME INC, An der Molkerei 8, 56288 Kastellaun, USt-IdNr. DE452574246. Unsere Lager stehen in Ködersdorf und in Hallandale Beach (USA).
Alles steht im Impressum, und Ihre Buchhaltung prüft die USt-IdNr. im EU-VIES-Register in einer Minute. Ihr Ansprechpartner ist eine Person mit Namen, kein Postfach.
Preis und Ihr Fachhandel
Wie stellen Sie sicher, dass Sie unsere UVP nicht unterlaufen?
Wir vereinbaren mit Ihnen schriftlich einen Mindestpreis und halten ihn, auch wenn er uns die Buy Box kostet. Das ist kein guter Wille: Ein Marktplatzhändler, der den Preis seines eigenen Lieferanten erodiert, zerstört binnen eines Jahres seine eigenen Einkaufskonditionen.
Werden Sie zum Wettbewerber unserer Fachhändler?
Nein. Wir verkaufen ausschließlich auf Marktplätzen und haben kein stationäres Geschäft. Ihre Händler treffen uns weder im Regal noch auf der Messe noch in der Ausschreibung.
Wie wir diese Trennung halten, steht unter Markenschutz.
Jemand zerstört online unseren Preis. Finden Sie heraus, wer?
Ja, und das ist meist die unangenehmere Hälfte der Antwort. Wir erfassen jeden Anbieter auf Ihren Produktseiten, wer die Buy Box hält und wie sich der Preis über 90 Tage entwickelt. Die Namen stehen in Ihrem Monatsbericht.
Erfahrungsgemäß kommt ein erheblicher Teil der Unterbietungen aus dem bestehenden Händlernetz und nicht von Fremden.
Verkaufen Sie an andere Händler weiter?
Nie. Weiterverkauf an den Handel würde genau das zerstören, was wir Ihnen verkaufen: die Kontrolle darüber, wo die Ware landet.
Kontrolle über die Marke
Warum sollten wir überhaupt einen Marktplatzhändler autorisieren?
Weil jedes Schutzinstrument auf Amazon auf einer Liste autorisierter Händler beruht. Brand Registry, Markengating, Transparency, das Entfernen fremder Angebote: Ohne diese Liste können Sie gegen niemanden vorgehen.
Jeden Händler abzulehnen bewahrt nicht die Kontrolle, sondern deren Abwesenheit. Ein bis zwei schriftlich autorisierte Händler geben Ihnen das Recht, die Marke für alle anderen zu schließen.
Wir haben bereits einen Händler auf Amazon. Was dann?
Dann prüfen wir zuerst, ob überhaupt Platz ist. Die Analyse zeigt, wie viele Anbieter auf Ihren Seiten stehen, wer die Buy Box gewinnt und welchen Anteil Amazon Retail selbst nimmt.
Führt ein einzelner Händler Ihr Regal bereits sauber, sagen wir das und lassen es dabei. Ein zweiter Anbieter auf einem gut geführten Regal erzeugt meist nur einen Preiskampf.
Was tun Sie gegen Fälschungen und Graumarktware?
Wir dokumentieren Fälle, sichern Beweise und begleiten das Verfahren. Antragsteller gegenüber Amazon ist immer der Markeninhaber, und Befugnisse, die wir nicht haben, versprechen wir nicht.
Beim Graumarkt können wir etwas, das kaum jemand kann: Wir messen dieselbe EAN auf sieben Länderplattformen. Ein Preisunterschied von 25 bis 40 Prozent ist kein Wechselkurs, sondern ein Kanal, und er zeigt Ihnen die Richtung, aus der die Ware kommt.
Wem gehört die Produktseite, die Sie anlegen?
Die Marke gehört Ihnen, also gehört die Seite in Ihre Hand. Wir legen sie an und pflegen sie; sobald Sie Brand Registry haben, können Sie die Inhalte jederzeit übernehmen. Gesperrt ist nichts.
Der laufende Betrieb
Wer bezahlt Fotos und A+ Content?
Wir. Haben Sie Material, nutzen wir es nach Ihrer Freigabe; haben Sie keines, produzieren wir auf eigene Kosten nach Ihrem Brandbook. Jede Seite sehen Sie vor der Veröffentlichung.
Was passiert mit Retouren?
Sie gehen an uns, nicht an Sie, und wir tragen die Kosten. Wir führen sie artikelgenau in einer eigenen Datenbank und berichten Ihnen die Quoten nach Variante und Größe.
Für die Produktentwicklung ist das oft die nützlichste Zahl im ganzen Bericht, denn kein Marktplatz gibt sie einem Hersteller heraus.
Wie schnell kommen die ersten Verkäufe?
Drei bis fünf Wochen nach der ersten Lieferung. Die Spanne hängt von der Kategorie ab, von Freischaltungen wie gegateten Marken oder Schutzausrüstung und davon, ob Produktseiten neu entstehen oder repariert werden.
Der vollständige Ablauf steht unter So arbeiten wir.
In welchen Ländern verkaufen Sie?
Heute Amazon.de, dazu Kaufland.de und Worten.pt. Österreich und die Schweiz laufen über dasselbe deutsche Lager.
Öffnen können wir EU, UK und US. Jeder Markt bekommt eine eigene Planung für Sortiment, Menge, Preisrahmen und Zeitpunkt statt einer Kopie des deutschen Listings.
Was brauchen Sie von uns für den Start?
Für die Analyse nur den Markennamen. Für den Verkauf brauchen wir eine Preisliste, Produktdaten mit EAN, Bildmaterial oder die Freigabe Ihrer vorhandenen Inhalte und, falls vorhanden, Ihre Konformitätsunterlagen.
Zahlen, Recht und Daten
Woher stammen die Zahlen in Ihrem Bericht?
Aus öffentlich zugänglichen Marktplatzdaten, aufbereitet mit eigener Messinfrastruktur über 80.090 Produktseiten auf Amazon.de und sechs weitere Länderplattformen.
Die Nachfrage ist eine Schätzung aus Verkaufsrang-Sprüngen, kalibriert an unseren eigenen Verkaufsdaten aus dem Händlerkonto. Es sind keine Amazon-Berichte, und wir geben sie auch nie als solche aus.
Wie ist es mit GPSR, Produktsicherheit und dem Verantwortlichen in der EU?
Compliance-Angaben gehören auf die Produktseite, bevor Amazon danach fragt: GPSR-Daten, Verantwortlicher in der EU, Konformitätsunterlagen, Kategorieanforderungen. Wir tragen sie ein und halten sie aktuell.
Was wir nicht können, ist sie erfinden. Die Unterlagen kommen von Ihnen als Hersteller.
Was passiert mit den Daten, die wir Ihnen schicken?
Ihre Anfrage dient dazu, die Analyse zu erstellen und Ihnen zu antworten. Zu Werbezwecken geben wir nichts weiter, und wir verkaufen keine Daten.
Einzelheiten, Speicherfristen und Ihre Rechte stehen in der Datenschutzerklärung.
Ihre Frage steht nicht dabei?
Schreiben Sie an Kontaktformular, oder fordern Sie zuerst die Analyse an und stellen Sie die Frage anhand echter Zahlen von Ihrem eigenen Regal.
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